Obacht, liebe Paare! Ein Drittel derer, die sich scheiden lassen, geben an, den „Scheidungsgrund“ auf einer Weihnachtsfeier kennengelernt zu haben. Bevor wir also in die eine oder andere „Oh, du Fröhliche“-Falle tappen, schnell unser fett.ikette-Ressort befragt, was bei Weihnachtfeiern geht und was nicht.

Alle Jahre wieder…

  • Eine Weihnachtsfeier ist keine Privatparty.
  • Was „passiert“ bekommt man mindestens ein Jahr lang von den lieben Kollegen oder dem Chef aufs Pausenbrot geschmiert. Bis sich eben der Nächste nach Kräften blamiert hat und zum allgemeinen Gesprächsthema wird.
  • Schon mal „Vorfeiern“ zu Hause oder mit Prosecco im Büro anwärmen und dann fröhlich zur Feier? Besser nicht!
  • Kleidung: s. Punkt 1
  • Essen: das Buffet eröffnet der Chef. Und nicht die hungrigste Betriebsnudel. Auch wenn die Reden lang und langweilig sind und der Magen böse knurrt. Abwarten! Wenn‘s dann endlich losgeht: ruuuhig! Und nie mehr als 5 Sorten gleichzeitig auf den Teller laden.
  • Vielleicht zwischendurch mal ein Wasser? Ja.
  • Singen: oje! Wer textsicher ist, sollte mitsingen. Alle anderen: mitsummen. Lautstarke Modifikationen am Text, wie „Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum, der Opa sitzt im Kofferraum, die Oma haut den Deckel zu, der Opa schreit: du blöde Kuh!“: leider nein.
  • Gespräche: nicht über Kollegen und schon gar nicht über Chefs herziehen. Seltsamerweise haben Weihnachtsfeier-Räume Ohren (und zwar so viele: Anzahl Anwesende mal 2 hoch alkoholische Drinks).
  • Themen: „Hey, Boss, ich brauch mehr Geld!“, Verbesserungsvorschläge, Urlaubsanträge, das Kantinenessen oder anderes Ernstes aus dem Laden: nö! Lassen!
  • Flirte nicht! – Tu! Es! Nicht!
  • Noch mal ein Wasser zwischendurch?
  • Tanzen: klar! Aber immer. Bloß nicht unbedingt exzessiv vor dem Typen mit der Kamera. Das Intranet vergisst nämlich nichts! Gar nichts.
  • Knutsche nicht! Mit niemand!
  • Nach Hause gehen nicht vergessen!
  • Es soll ja Arbeitgeber geben, die Weihnachtsfeiern an einem bummeligen Montag, mittleren Mittwoch oder so ansetzen. Nicht schön. Dennoch, am Tag nach der Feier krankmelden? Keine gute Idee. Vielleicht tröstet ja, dass die meisten anderen Kollegen wahrscheinlich auch einen kleinen Brummschädel haben und es allgemein etwas besinnlicher zugehen wird als an normalen Arbeitstragen.

Fröhliches Fest!

Und eventuell am nächsten Abend gemeinsam mit dem Kater mal wieder den ganzen Film mit der lustigsten Weihnachtsfeier-Szene gucken?