Santa Lucia! Im November haben wir heimlich getrunken. Und Euch nicht daran teilhaben lassen. Sorry. Gründe dafür gab es nun wirklich genug. Zum Beispiel der fett.-Geburtstag – ein rauschendes Fest entre-nous (Stichwort: Champagner-Fontaine) und Dankeschön auch für Eure zahlreichen Gratulationen und Glückwünsche! Ihr seid alle Babos! Und zum Beispiel das Warten auf die digipubs-Entscheidung (Stichwort: Tea ‘n T.). Und zum Beispiel der November… (Stichwort: rouge, rouger, am rougesten – Woher stammt eigentlich das Wort “Rausch”? Aha!)… Wie auch immer, in diesem Dezember trinken wir wieder in großer Gesellschaft.

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Es ist der 1. Advent und fett. zündet die erste Kerze an. Diesmal allerdings schenken wir uns den traditionellen Kranz und machen gleich die Lichter am Kopf an. Schmelzenden Wachs und ein zischendes Wunderding in der Hand – beides noch aus dem letzten Jahr. Wir halten´s nach Kaufmannsart mit dem Prinzip “first in, first out”, und deshalb gucken wir auch erstmal im Glühweinkeller, was da noch so lagert. Unten, tief unten, finden wir was Feines: Goldgelb schimmernden schwedischen Safran-Glögg. Jahrgang 2010. Ob der noch geht? Aber sicher! Gut geht der! Geschmeidig durchgereift, mit samtiger Würze und vielleicht inzwischen sogar ein paar mehr als den annoncierten 15 Volumenprozent Alkohol.

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Nach zwei Schlucken steigen erste Erinnerungen hoch. 2010… ein gutes Jahr war das. Viel Fußball haben wir geguckt. Unter anderem. Und nächstes Jahr gibt´s schon wieder Fußball! So schließen sich die Kreise. Die Gedanken kreiseln. Kein Wunder, schließlich schreibt man Safran halluzinogene Wirkungen zu. Auch dass er vor deLucia_2m Schlafen- gehen genossen, “wohltuende Wirkung auf das Wachstum des dünnen Gewebes des Großhirns hat” – toll, einen besseren Grund zum Anstoßen hat es nie gegeben!  Darauf und auf eine fröhliche Adventszeit:

Skål! 

 

 fett.

 


Fotos: ©fett.