Pyjamaparties haben ihre eigenen Regeln. “Slumberparty” nennen die Amerikaner die Sause im Schlafanzug, und schon der Name kann ja wohl nur ironisch gemeint sein, denn hier findet außer „Schlummern“ so ziemlich alles statt, was sonst im Bett total verboten ist: Toben und tanzen, kichern, Kekse verkrümeln – und vor allem: wachbleiben, bis die Augen brennen.
Totale Zügellosigkeit also bis auf ein einziges eisernes Gesetz: Geschlechtertrennung. Pyjamaparties sind Mädchenkram – und vermutlich begründet sich darin auch ihre Popularität im puritanischen Amerika, denn außer im Limo-Rausch kreischbunt lackierten Fingernägeln (und Kissenbezügen), knallhart verklumpten Karamellresten, die am nächsten Morgen mit der Nagelschere aus verstrubbelten Haaren geschnippelt werden müssen und schwer verkaterten Kuscheltieren sind keine Risiken und Nebenwirkungen zu befürchten.

Alles ganz unschuldig also, ganz wie bei der Mutter aller Pyjamaparties, der Schlafwagenszene in „Some like it hot“ – schließlich hätte Sugar Kane Kowalczyk alias Marilyn Monroe niemals so freigiebig ihren geschmuggelten Schnaps ausgeschenkt, wenn sie gewusst hätte, dass sich unter Daphnes Flanell-Nachtpölter Jack Lemmons behaarte Brust versteckt.

Anders als in Amerika, wo sich noch erwachsene Frauen bei Slumberparties im Schlafanzug gegenseitig giggelnd „Facials“ verpassen, ist die Pyjamaparty hierzulande ein rein präpubertäres Phänomen. Gut so, denn nichts verspricht schlimmere Kopfschmerzen am Morgen danach als ein „Mädelsabend“, bei dem allein Unmengen Prosecco und Schokoladentörtchen für Stimmung sorgen müssen. Solange aber der Pyjama in Größe 164 noch passt – go for it, girls! Und so wird´s lustig:

KNUSPERN, KICHERN UND ES KRACHEN LASSEN: fett.-TIPPS FÜR PYJAMA-PARTIES!

Schon müde? Nicht doch!

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Fotos: Pinterest, fett.