Wimbledon! Ein Fest in grün und weiß. Bastion des kultivierten Ballspiels, seit 1877 ein Synonym für Tradition, Schweiß und Tränen. Ab dem 24. Juni blicken die Tennis-Welt und fett. nach Großbritannien, nach London – noch zwei Wochen also bis zum ersten Aufschlag, und wir spielen uns schon mal in Stimmung.

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Jawohl, Sportsfreunde, auf diesen Bildern ist nichts gestellt! Die Schläger kommen nicht aus der Requisite, die Schweißperlen nicht aus der Maske und, das sei hier am Rande einmal erwähnt, wir sind stolz darauf, selbst Produktionen, die an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit gehen, ohne die Hilfe von Sponsoren zu realisieren. Auch in diesem Punkt fühlen wir uns ganz Wimbledon verpflichtet, dem letzten Sportevent der Welt, bei dem es keine Bandenwerbung gibt.

(Größeres gucken? Wie immer: Klick drauf!) 

 

Den Rest des Reglements allerdings schenken wir uns: Mögen die Djokovics, Nadals und Azarenkas isotonische Flüssigkeiten zu sich nehmen – wir erfrischen uns lieber mit dem legendären Sommerdrink des “Tournaments”, dem Pimm´s N° 1 Cup. Basis des Getränks ist der gleichnamige Likör, 1840 erfunden von James Pimm, dem Besitzer der Oyster Bar in London. Mr. Pimm war auf der Suche nach einem Verdauungsgetränk und mixte aus Gin (gaaaaanz wenig), Chinin (Bitterstoffe, schwer in Mode damals) und einer, klar, geheimen Kräutermischung einen würzigen Extrakt mit dezenter Süße. Für den Cup, eine Art britischer Bowle, wird ein Teil Pimm´s mit drei Teilen Ginger Ale aufgegossen, Orangenstücke und Erdbeeren kommen dazu, und – jetzt wird´s exotisch – ein paar Blätter Borretsch (hierzulande eher als Bestandteil der Frankfurter Grünen Sauce geschätzt) oder Minze und Gurkenschale dazu. Eiswürfel ins Glas, umrühren, fertig.

 (Größeres Bild? Immer noch: Klick!)

 

Die erste Pimm´s Bar in Wimbledon eröffnete 1971, die auf den Tennisplätzen von Grün-Weiß Eimsbüttel im Juni 2013. Cheers!

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40/Love!

Advantage, fett.

 


Fotos: Herr Bü. für ©fett. – Dankeschön.